Sardinen-7

Dieses mal Abfahrt am 15. Mai. Auf der Insel gefühlt so warm wie früher im Juni.
Anfahrt per PKW und Anhänger nach Rioveggio an der Autobahn zwischen Bologa und Florenz. Moped abgeladen und solo mit Rucksack durch den Appenin. Immer wieder schön die Strecke um den Passo di Raticosa. Die Verbindungsstrasse zwischen Santo Stefano bzw. Cantagallo nach Monachino stellte sich als Schotterpass von ca. 9km Länge heraus. Mit der Tuono kein Vergnügen. Speziell, wenn man die Fähre mit genug zeitlichem Spielraum erreichen will. Alles gut gegangen und eine gute Pizza mit kühlem Bier im Hafenviertel bei Gallodivo Pizzeria-Ristorante genossen (sieht von aussen bä aus, von innen eher hui).
Tipp: Die Grimaldi Fähre fährt ganz woanders ab als die anderen Fähren! Und die Beschilderung war für mich an dem Abend eher unverständlich…

In einem AirBnB in Arbatax zwischen den Hotels La Perla und Marina Veccia übernachtet. Fahren war mit der Vario46 Familie lose verabredet. Das haben wir dann auch gemacht. Ein paar Helden aus dem Aprilia Forum waren auch am Start.
Die Abende haben wir meist an der Meile in Tortoli genossen. Seit dem kenne ich einen weiteren Saarländer Alleinunterhalter…
Und auch in diesem Urlaub wurde ein neuer Reifensatz notwendig.

Nach einer Bodenwelle, die ich übersehen hatte, war dann mein Rücken für über 2 Monate nicht mehr gut. Dann kamen 1,5 Tage Regen. Rumhängen und labern.

Rückfahrt zur Fähre dann mit viel Zeitpuffer. Mittagessen in Budoni (La Lira Budoni). Über Porto Cervo im Norden (Costa Smeralda) nach Olbia. Mit Rucksack und Ibu 600 wieder durchs Appenin zurück. Selbst die SS64 von Pistoia nach Norden (Passo della Collina) wollte nicht so richtig Spass machen. Danher weiter auf schnellstem Weg ohne Autobahn zum Camping. Kurze Hose angezogen, aufgeladen und das Gestühl sowie Klimaanlage in meinem Zugfahrzeug genossen. In Reutte wollte ich kurz was vernünftiges Essen. Entweder kein Parkplatz, geschlossen oder Hotels, die voll belegt sind. Ich bin über eine Viertelstunde durch den Ort geirrt.

-Unfassbar wie schön, bzw. schön grün das Appenin ist.
-Costa Smeralda war landschaftlich ok. Fahrtechnisch gar keine Offenbarung und viel langsamer Verkehr.
-Ich war zwar in der Truppe der langsamste, dafür oft am oberen Ende meines Wohlfühlbereichs und hatte immer Spass!

Fotos folgen…