Archiv der Kategorie: Mein Mopped

Die CB750 Four…

Als ich in der Grundschule war – das war ca. 1970 – hatte der Nachbar eine 750Four.  In Candy  Gold.  Das geht nie mehr aus dem Kopf.

„Normal“ – also eine Restauration in Originlzustand – war nach der Laverda Restauration nicht mehr mein Ziel. Es sollte ein Cafe Racer werden. Also habe ich in 2019 eine verrattete günstige Four geschossen.  Wie man vielleicht sieht, ist das ein F2 Rahmen, der Motor soll über 80PS haben. Speichenräder sind auch schon dran. Aber am Honda Stammtisch sagt man mir, dass der F2 Motor nicht in den K Rahmen passt. Für mich muss es aber aus optischen Gründen der K Tank und die gewölbten Seitendeckel sein. Na ja. Also ein Haufen Arbeit. Die Four steht also eine ganze Weile. Umbauarbeiten an Garten und Haus gehen voran. Die Honda verstaubt… Irgendwann merke ich, dass meine Freizeitgestaltung andere Ziele hat. Also habe ich die Honda im Frühjahr 2021 wieder verkauft.

Denn so ein Umbauprojekt muss man imho ganz oder gar nicht machen. Dazu braucht es ein Konzept und man muss „dran bleiben“, sonst geht nix vorwärts und man verkauft am Ende einen Haufen Kartons mit Teilen…

 

…und dann war da noch der Heinkel

Ich habe mir bzw. uns – mir und meiner Partnerin – was gegönnt, was noch langsamer ist als eine Royal Enfield. 

Ein Heinkel 103 A2 mit 9 PS.
Ist mein Jahrgang, auch schon ein wenig verbeult, aber fährt. Reicht für den stylischen Besuch in der Eisdiele, vielleicht machen wir die Strada del Prosecco auch mal damit.
Ich kenne genau das Modell noch aus den Zeiten meiner Kindheit aus meiner Heimatstadt. Deswegen genauso einer…

Wenn der Verkäufer auch Zeit hat, wird der Heinkel morgen bei Sonnenschein über 100km auf eigener Achse abgeholt. Dann besorgen wir uns noch zwei Halbschalen und vielleicht noch Lederjacken…

Ein Jugendtraum(a)…

Nach dem Ansehen von Fotos aus Ligurien habe ich mir eine WR450F gekauft. Halbes Gewicht der 1290SA. Nicht totzukriegen – hoffentlich.

IMG_0164

Bei meinen 105kg sinkt das Heck natürlich viel zu tief ein. Für die Enduros gibt es aber jede Menge Ersatz- und Verschleissteile zu akzeptablen Preisen. Also gleich die passende Feder geordert und eingebaut. Dafür muss der Heckrahmen weg. Nicht unbedingt komplett, aber so konnte ich alle Schrauben reinigen und fetten. Das Mopped hatte jahrelang gestanden. Da war das sicherlich sinnvoll…

WR_Federbein

Apropos Jugendtrauma: Ich hatte mit 16 eine Yamaha TY50. Und war damals auch schon bei 89kg Lebendgewicht. Damit bin ich an jeder Steilauffahrt immer auf halber Strecke verreckt. Schwung holen half auch nichts bei den 2,5 PS. Wahrscheinlich wollte ich deswegen mal irgendwann was „richtiges“.

KTM 1290 SA erFahrungen

… nach ca. 6000km in ca. 8 Wochen (das bin ich manchmal nicht im ganzen Jahr gefahren) kann ich sagen: Das Mopped taugt mir.  Weniger Verbrauch als mit der 990, Reichweite das Doppelte.

Autobahn 180-200km/h Reisegeschwindigkeit und Spass auf der Landstraße ohne Ende. Einfach nur gleiten lassen oder auch mal die Sau rauslassen. Alles geht.

Aktuelle An- und Umbauten:
– KTM Standard-Koffer (die Qualität der Schloss-Mechanismus ist eine Frechheit; aber dafür sind die Halter nicht so massiv; solange die Schlösser nicht ihren Dienst quittieren komme ich damit zurecht)
– Giannelli ESD
– SW-Motech Navi Halter
– Stebel Nautilus compact :-))))
– MRA X-creen (noch ungetestet wegen Grippe)

Dann die Kontras:
– Das Optimieren der Windgeräusche ist noch nicht abgeschlossen.
– Fernlicht mache ich ungewollt immer mal wieder an. Große Leute auf großen Mopeds haben eben auch große Hände. Mit der Scheiben-Wischlippe meiner Held Handschuhe bleibe ich immer wieder an dem Scheiss-Schalter hängen ohne es zu merken.

Pläne:
– Felgenschlag messen
– Andere Reifen ausprobieren
– Lenkererhöhung testen
– Kniebereich und Tank oben zum Schutz folieren

Morgens um 8 von der Fähre nach St. Ana oberhalb Siniscola

Die Alte KTM

Die alte war eine KTM SM990 von 2008 aus erster Hand. Sie hat mich auf 23000km nie im Stich gelassen. Auch die gerne genommenen Übel wie Wasserpumpe, Regler und rostiges Lenkkopflager hat sie nicht gehabt. Im Winter gewartet und trocken gelagert, keine Kurzstrecke machen wohl doch was aus.

Sie ist im August einer Nachfolgerin mit ABS gewichen.

Die Neue – KTM 1290 SA

weiß und groß

hat alles was ich brauche – vielleicht ausser Klima.

Mit Tempomat kann ich endlich mal wieder durch die Schweiz fahren…

Der eigentliche Grund war die Suche nach einem Mopped mit ABS, das groß genug ist für mich und mir gefällt. Und da wird die Auswahl klein…