Archiv für den Monat: September 2021

Italien 2021 – Tag 6

Heute chillen wir beide, Regentag.  Fahren am späten Nachmittag nach Anghiari um die Altstadt zu erkunden.

 

Abends gibt es dann im La Piazza eine halbe Pizza für jeden, das reicht nach den Schlemmereien der letzten Tage.

Italien 2021 – Tag 5

Bei Mazzoni Moto den Reifen aufziehen lassen, schnell und für einen vernünftigen Preis.

Tagesausflug nach Umbrien an den Lago di Trasimeno. Nach Passignano del Trasimeno. Hatte ich ohne Hintergrundwissen ausgewählt; der Ort müsste was Größeres sein, da dort die Linien-Schiffe abfahren. War aber runtergekommen. Dort fanden wir einen Lost Place (ist es ein Lost Place? Steht ja an der Hauptstrasse mitten in der Stadt): Societa Aeronautica Italiana, eine Fabrik, die 1999 aufgegeben wurde. Sieht cool aus…

Aber der Rest: Der See ist zwar groß, aber nur maximal 8 Meter tief. Das Wasser lädt nicht zum Schwimmen ein, und es riecht auch – zumindest im September 2021. Das Restaurant am Hafen ist gut besucht, aber der Service unterirdisch. Das Essen scheint den Tischnachbarn auch nicht zu schmecken.

Wir fahren wieder zurück durch die Berge, suchen uns vorher in Calimoto eine benamte Strasse (also SS, SR oder SP, hier die SR416), damit wir eine weitere Schlaglochpiste vermeiden und treten den Heimweg an. Hier realisieren wir zum ersten mal, dass nicht nur Wein, Oliven und Mais angebaut werden. Wir sehen sehr viele Tabak Felder an der Strecke.

Abends dann Essen in Sansepolcro, wieder in der Enoteca Berghi. Leckerste Pasta mit Mandelstreusel über Ravioli mit Frischkäse-Walnuss Füllung.

150km

Italien 2021 – Tag 4


Deckenhöhe: ausreichend. Treppenhaus wie eine Kathedrale. Eingang schlicht.
In Sansepolcro wohnen wir mitten in der Altstadt. Können Frühstück in 50m Entfernung einnehmen. Für’s Abendessen gibt es im Umkreis von 200m ein Dutzend Restaurants. Da wir daheim am Stadtrand wohnen, erfreuen wir uns dieser Situation und genießen das Stadtleben in einem 1000 Jahre alten Ort.


An diesem Tag wird die von Werner empfohlene Bocca Trabaria gefahren, dann in den Bergen auf kleiner Strasse zur SP257 – Bocca Seriola navigiert und zurück in’s Tal. Dann noch mit einem Schlenker auf den Gegenhang über Citerna und Anghiari zurück.

Talblick in Citerna

Mittagessen gibt es auf der Bocca Trabaria in Lamoli in der Osteria Della Massa Trabaria, wo wir eigentlich nur einen Cappu trinken wollten. Essen gibt es drinnen im Gastraum. Sehr gute handgemachte Pasta, absolute Empfehlung!

Einen Reifen haben wir beim örtlichem Motorradladen auch bestellt, der soll morgen da sein. Der Motorradladen hat lustige Motorräder auf dem Hof stehen. Eine kleine 2 Zyl. 2 Takt Suzi, eine sehr rostige MV mit 2 Takt Motor, so wie ich das gesehen habe, und vieles andere, was sich nicht mehr unbedingt lohnt zu restaurieren, aber nett anzusehen ist…

Anghiari hatten wir schon bei der Wahl der Unterkunft ins Auge gefasst, aber nichts gescheites gefunden. Das Dorf liegt am Hang und ist nicht touristisch überlaufen. Hat eine grandiose Aussicht über das Tal und hat eine der steilste Hauptstrasse, die wir je befahren haben.

Nachmittags chillt Zoey, ich teste die Bocca Trabaria noch mal alleine an. Abends geht es dasnn zum ersten mal in die Enoteca Berghi. Wir starten mit Pizza.

123km + 60km

Italien 2021 – Tag 3

Nach dem Frühstück haben wir uns noch die wichtigste Sehenswürdigkeit in Refrontolo angesehen, eine alte Wassermühle.

Weiter in den Süden, auf direktem Weg auf die Autobahn, über Padova, Bologna bis nach Cesena gedüst. Dort hatten wir die SP29 für die Fahrt in’s Tiber Tal ausgewählt. Die kurvige Strecke nach Calimoto wäre schön gewesen, aber die Straßenbeschaffenheit trug nicht zum Vorwärtskommen bei. Daher fuhren wir bei Quarto auf die SS3bis, welche uns bis vor die Tore von Sansepolcro führte.

Sansepolcro ist ein 1000 Jahre alter Ort, deren Stadtkern bis zu 500 Jahre und älter ist. Da der Tourismus dort sehr bescheiden ist, haben wir uns nach 3 Tagen fast wie Einheimische gefühlt.  Abendessen natürlich ab sofort immer in der Gasse.

410km (komplett durch die Berge wäre stressig gewesen wegen unerwartet schlechtem Strassenzustand auf den ersten 50km nach der Autobahn)

Italien 2021 – Tag 2

Über Meran (sehr schöne alte Häuser, wollen wir noch mal hin, war uns bisher nicht so aufgefallen) und Jenesien (am Wochenende zu voll), Manghen (auch am Wochenende zu voll), Valdobiadene auf die Strada del Prosecco. In Valdobbiadene haben wir ein sehr gutes Gelato gegessen, die Produkte aus deren Konditorei sehen auch sehr verlockend aus: Pasticceria Alla Villa Dei Cedri

Auf dieser Strasse fuhren wir zum Tagesziel Refrontolo.  Dort hatten wir 2018 bei einem Venetien Urlaub in der Trattoria Al Forno di Piol Mario mal einen Cappu getrunken. Das Lokal und die Speisekarte gefielen uns so gut, dass wir dort mal irgendwann essen gehen wollten. Haben wir dann gemacht.
Der Vino rosso de la casa war schon besser als vieles, was man nur für viel Geld in Flaschen kaufen kann. Das Essen und Ambiente: macht glücklich.

 

Übernachtung im AirBnB 50 Meter entfernt. Perfekt!

300km (war länger geplant, wurde aber stressig, daher am Ende per Schnellstrasse angekürzt)

Italien 2021 – Tag 1

11.9.2021

Leider ist der Urlaub mal wieder zu kurz für Spanien. Also nach Italien. Die östliche Toskana sollte es werden, das wollte ich mir immer schon ansehen. Zoey hat nichts dagegen. Da der Wewg das Ziel ist, haben wir einige Zwischenstationen eingebaut…

Morgens los, bis Kirchheim Teck Autobahn, dann über Land (Münsingen, Riedlingen, Bad Waldsee, Tannheimer Tal, Hahntennjoch, Piller Höhe) nach Österreich, genauer gesagt: Pfunds am Reschenpass.

Zwischenstop in Diepoldshofen bei der Bäckerei Steinhauser für Kaffee und Kuchen – unsere Empfehlung!

 

 

 

 

 

 

 

 

In Pfunds im Hotel Edelweiss wieder mal ein Schnitzel gegessen und übernachtet.11

366km (nicht zum Angeben sondern zu schauen, was wir schaffen und was stressig für uns ist bzw. war)